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    Stiftung Warentest Zahnzusatzversicherungen 2014

    Stiftung-Warentest-2014

    Ist das Angebot an Zahnzusatzversicherungen auch noch so groß, sie unterschieden sich in Tarifen, Preisen und Leistungen nicht unerheblich. Unter anderem nehmen die Stiftung Finanztest und die Stiftung Warentest aus diesem Grund die Zahnzusatzversicherungen unter die Lupe. Im Juli 2014 war es nach zwei Jahren endlich wieder so weit, dass die Tests zur Zusatzversicherung für Zahnbehandlungen oder Zahnersatz getestet werden konnten.

    Zahnzusatzversicherung bei Stiftung Warentest

    Für die gesetzlich Versicherten ist dieser Test enorm wichtig, denn ohne ihn können auf die Versicherten nicht unerhebliche Kosten zukommen. Wird dem Patienten für eine Krone z. B. von Labor und Zahnarzt 540 EUR in Rechnung gestellt, von der Krankenkasse jedoch nur 175 EUR erstattet, muss die Zusatzversicherung hier greifen. Aus diesem Grund werden immer mehr Versicherungen dieser Art abgeschlossen. Die augenblickliche Zahl der Patienten mit Zahnzusatzversicherung beläuft sich daher auf 14 Millionen Menschen. Wenn Sie als Patient nun diesen Test lesen und für sich auswerten wollen, ist Vorsicht geboten. Bei dem Test der Stiftung Warentest fehlen die Analysen der Leistungen bei den Zahnbehandlungen laut Tarif sowie die Tarifbewertungen. Nicht zu vergessen, neben den eigentlichen Leistungen für den Zahnersatz ist die Leistung des Arztes sowie des Labors zu entrichten. Diese Kosten sind nicht unerheblich und werden im Test nicht berücksichtigt. Zudem sind die Tarife, die hier im Test verglichen werden sehr unterschiedlich.

    Vergleich der Zahnzusatzversicherung laut Stiftung Warentest

    In jedem Fall ist ein Vergleich der unterschiedlichen Versicherungen mit dem Online-Rechner durchzuführen. Als Grundlage der Messung dienen die von Stiftung Warentest getesteten Versicherungen. Folgende Leistungen sind von einer Erstattung durch die Zusatzversicherung teilweise oder ganz ausgeschlossen:

    • Wurzelbehandlungen
    • Parodontosebehandlungen
    • professionelle Zahnreinigung
    • Entfernung des Zahnsteins
    • Fluoridversiegelung
    • prophylaktische Behandlungen
    • Kunststoff- bzw. Kompositfüllungen
    • kieferorthopädische Behandlungen wie Zahnspangen
    • zur Anästhesie oder Schmerztherapie angewendete Akupunktur
    • Knirscherschienen.

    Diese Leistungen fallen jedoch regelmäßig an und sind somit vom Patienten selbst zu tragen, da die Zahnzusatzversicherung diese Kosten nur teilweise übernimmt.

    Empfehlungen der Zusatzversicherung von Stiftung Finanztest

    189 Tarife wurden von der Stiftung Finanztest getestet, nur 49 der getesteten Versicherungen erhielten die Note "sehr gut" und 38 Tarife bekamen die Note "gut". Diese Versicherungen erstatten einem Patienten z. B. für Implantate bei einem Betrag von 3.000 EUR immerhin mindestens 2.300 EUR. Von der gesetzlichen Krankenkasse würde der Patient nur 387 EUR erhalten. Bei Stiftung Warentest sahen die Ergebnisse ähnlich aus. Rund 35 Tarife erhielten hier die Note "gut" und rund 40 Tarife die Note "sehr gut". Das Problem bei diesen Testergebnissen ist lediglich, dass der Patient nicht weiß, welche der Versicherungen für ihn individuell passend ist. Hier ist eine genauere Abstufung gefragt. Zudem fehlt in den Testbewertungen die Kostenübernahme der kompletten Leistungen im Bereich Zahnbehandlung. Eine wirklich gute Zahnzusatzversicherung setzt sich jedoch aus den Leistungen zum Zahnersatz plus den Leistungen der Vertragsbedingungen für die Zahnbehandlung zusammen. Diese selbstverständlich zusätzlich der Kieferorthopädie, wenn nötig. Somit ist der alleinige Vergleich der Zahnersatzleistungen unerheblich und irrelevant. Sie als Patient können die von den Testern angebotenen Versicherungen jedoch als Messwert nehmen, um individuell die für Sie beste Zahnzusatzversicherung zu finden. Hierzu sollten Sie die besten Versicherungen auf Ihren speziellen Fall hin untersuchen und vergleichen.

    Individuelle Zahnzusatzversicherung

    Für die Absicherung der Leistungen der Zahnbehandlung ist eine Zahnzusatzversicherung unerlässlich. Diese Versicherung sollte mit einem einwandfreien Gebiss abgeschlossen werden. Bei anstehenden Behandlungen oder einem sichtbar schlechten Gebiss ist dieser Abschluss nur noch selten möglich. Hierzu sind die Versicherungsbedingungen, die sehr stark variieren genauestens zu prüfen. Für den Versicherungsvergleich empfehlen die Stiftung Warentest und Stiftung Finanztest den Online-Vergleichsrechner. Die Berechnung unterscheidet sich nach Art der Lebensversicherung und nach Art der Schadensversicherung. Ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit der Note "sehr gut" bietet z. B. die AXA mit dem Tarif Dent Premium-U. Sie zählt zu den Top 5 mit monatlichen Kosten von 31 EUR mit 43 Jahren und 43 EUR ab dem 73. Lebensjahr. Bei den ersten Plätzen findet der Patient zudem die Ergo Direkt, die Stuttgarter, den Münchner Verein und die Deutsche Familienversicherung. Bei der DFV sind die Leistungen umfangreich im Bereich der Zahnersatzleistungen. Im Alter von 43 Jahren bezahlt der Patient monatlich 42 EUR und im Alter von über 73 Jahren immerhin 61 EUR. Etwas günstiger ist die zweitplatzierte Versicherung der Ergo Direkt mit dem Tarif "ZAB+ZAE+ZBB+ZBE". Hier zahlen 43-jährige Patienten 37 EUR pro Monat und ab dem 73. Lebensjahr erhöht sich der Betrag auf 45 EUR im Monat. Der Münchener Verein wurde von der Stiftung Finanztest mit dem Tarif "571+572+573+574" getestet. Dieser Tarif belegt Platz 3 mit monatlichen Kosten von 38 EUR für 43-Jährige und 60 EUR für Patienten ab dem 73. Lebensjahr. Die Zusatzversicherung der Stuttgarter mit dem Tarif "ZahnPremium" auf Platz 4. Hier beträgt der monatliche Beitrag 35 EUR für die 43-Jährigen und 44 EUR für die 73-Jährigen.

    Weitere Informationen zum Thema Stiftung Warenstest 2014 der Zahnzusatzversicherungen finden Sie hier www.zahnzusatzversicherung-direkt.de/service/aktuelles/stiftung-warentest-2014.html